Wie wir arbeiten

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Wie gehen Sie vor?
Projectcriterien

Wie wir arbeiten

Nothilfe Weltweit arbeitet mit Partnern vor Ort, die aus erster Hand wissen, welche Bedürfnisse in ihrer eigenen Gemeinschaft bestehen. Wir teilen die Hilfsmittel, die wir in Deutschland und anderen Ländern erhalten, in drei Zweige auf, um so unsere drei Hauptaktivitäten zu stärken:

Bereitstellen von Geldmitteln in Verbindung mit hoch qualifizierten Partnern vor Ort. Geeignete Projekte beinhalten Katastrophen- und dauerhafte Hilfe, die Entwicklung einer Gemeinschaft, Waisenhäuser, Gesundheitsvorsorge, Ausbildung, Hilfe für Behinderte, Schulen, Aufklärung und Hilfe bei HIV/Aids sowie Projekte, die gegen Kindesmissbrauch, vor allem sexuelle Ausbeutung, kämpfen.

Verteilen gespendeter humanitärer und Entwicklungshilfe. NHW arbeitet mit Partnern vor Ort daran, den Bedarf an Sofort- und Langzeithilfe zu bewerten, z. B. Nahrungsmittel, medizinische Ausrüstung und Medikamente, Kleidung und Schulbedarf.

Erhöhen der Leistungsfähigkeit und Gemeindeentwicklung. NHW fördert Hilfsorganisationen vor Ort, sowohl die Qualität als auch die Quantität ihrer Hilfsdienste für Kinder und ihre Gemeinden zu verstärken. Wir unterstützen die Organisationen in Entwicklungsländern auch dabei, ihre starken Seiten und Erfahrungen mit anderen Gruppen zu teilen - in ihrem eigenen Land und weltweit.

Nothilfe Weltweit und unsere Partner diskriminieren niemanden wegen seiner Religion, politischen Einstellung, ethnischen Zugehörigkeit oder anderer Kriterien. Die einzigen Ausnahmen entstehen in Situationen, in denen unsere Hilfsgüter auf irgendeine Art und Weise terroristische oder kriminelle Aktivitäten unterstützen könnten - Geldwäsche mit eingeschlossen. Unser oberstes Ziel ist es, Kindern in Not und, wenn möglich, ihren Familien und Gemeinden zu helfen, um "Kindern eine Chance zu geben".

Unsere finanzielle Unterstützung kommt in erster Linie von privaten Spendern, unsere Sachspenden erhalten wir überwiegend von Gesellschaften, sowohl Unternehmen als auch gemeinnützigen Organisationen. Zu unseren freiwilligen Helferinnen und Helfern gehören alle möglichen Menschen, die sich mit Energie, Liebe und ihren Fähigkeiten einbringen.

Bitte beachten Sie: Nothilfe Weltweit e. V. nimmt keine unaufgefordert eingesandten Anträge auf Unterstützung an. Anträge werden nur nach vorheriger Aufforderung angenommen.

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Wie gehen Sie vor?

Wie entscheiden Sie, welche Projekte Sie finanzieren?

Nothilfe Weltweit und unser weltweites gemeinschaftliches Netzwerk antworten auf größere Katastrophen mit humanitärer Hilfe: Geld, Hilfsgüter, Menschen und Technik (um die Leistungsfähigkeit zu erhöhen).

Wir senden Hilfe nur dann, wenn uns eine entsprechende Anfrage einer verantwortlichen Organisation vor Ort vorliegt: etwa eine andere Hilfsorganisation in der betroffenen Region, ein wohltätiger Verein wie z. B. Rotary, eine Regierungsbehörde usw.

Einige gemeinnützige Organisationen senden Hilfsgüter, ohne die tatsächlichen Belange zu berücksichtigen, entweder weil sie denken, dass Schnelligkeit alles ist, was zählt, oder sich einfach über "Best Practices" hinwegsetzen und damit vielleicht sogar das Leben der Hilfsempfänger riskieren.

Wir lehnen diese Strategie energisch ab und halten sie für eine potenzielle Verschwendung von Hilfsgeldern, ja sogar für lebensgefährlich.

Beispielsweise würden wir gewisse Medikamente einigen unserer Partner niemals schicken, weil sie gar nicht über die menschlichen und technischen Möglichkeiten verfügen, um diese Medikamente angemessen zu lagern, zu verschreiben und/oder zu verteilen, ohne den Patienten möglicherweise Schaden zuzufügen.

Der erste Schritt für jedes Projekt, das Hilfe von NHW sucht, ist, uns über einen speziellen dringenden Bedarf zu informieren und zu beschreiben, warum der Bedarf besteht, wie unsere Hilfsgüter helfen können und welche Art Hilfe von uns benötigt wird.

Wenn wir auf eine Krise reagieren, treffen wir häufig Gruppen, die schon bald zu Langzeitpartnern dabei werden, "Kindern eine Chance zu geben". Besonders schätzen wir solche Gruppen, die unsere Ziele und Werte teilen und genauso großen Wert auf die Qualität ihrer Arbeit kombiniert mit einem Maximum an Effizienz legen wie wir es von uns selbst erwarten.

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Projektkriterien

Welche Prioritäten setzt NHW bei der Wahl seiner Gifts-in-Kind-Partner?

Nothilfe Weltweit findet jedes Jahr viele Gelegenheiten, um Hilfsgüter mit einer Vielzahl großer und kleiner, erfahrener und neuer, bekannter oder unbekannter Hilfsorganisationen zu teilen.

Jedes Projekt, das wir unterstützen, muss vollständig für seine Programm-Aktivitäten verantwortlich sein.

Bereits 1985 legte Joel MacCollam, unser Gründer, sieben grundlegende Kriterien für Programme fest, um unsere Hilfsgüter und andere Mittel bekommen zu können. Das achte und letzte Kriterium wurde der Liste im September 2001 hinzugefügt. Diese Kriterien werden in den weltweiten "Best Practices" untermauert, die in den häufig gestellten Fragen erwähnt werden (hier klicken).

Anfrage: Wir müssen um Hilfe gebeten werden. Ohne diese "Anfrage" können wir unmöglich wissen, wie, wo, wann oder sogar wem wir helfen sollen.

Zugänglichkeit: Können unsere Hilfsgüter auch unter widrigen Bedingungen sicher geliefert und gelagert werden? Werden lokale Gesetze oder Praktiken (z. B. Zollvorschriften) unsere Arbeit behindern?

Akzeptanz: Wird unsere Arbeit vor Ort akzeptiert? Unsere Hilfsgüter könnten unter manchen Umständen oder in bestimmten Kulturen gar nicht erwünscht sein - sei es aus politischen, religiösen oder anderen Gründen.

Verfügbarkeit: Können wir von NHW geeignete Hilfsgüter bekommen, um unsere Arbeit zu tun? Sind wir dazu in der Lage, den Bitten unserer Projektpartner nach speziellen Bedürfnissen zu entsprechen? Auf keinen Fall werden wir irgendetwas Minderwertiges verschicken.

Erschwinglichkeit: Hilfsgüter müssen klug und mit Bedacht eingesetzt werden. Bei jeder NHW-Hilfsaktion bemühen wir uns, keine Verpflichtungen einzugehen, die wir nicht erfüllen können. Solide Hoffnung setzt nicht auf wacklige Versprechen.

Angemessenheit: Ist die vorgeschlagene Hilfsaktion für uns als legitime Hilfsorganisation angebracht? Würden unsere Spenderinnen und Spender eine bestimmte Hilfeleistung befürworten oder würden sie sich beleidigt fühlen?

Verantwortung: Werden unsere Hilfsgüter die Menschen erreichen, denen wir beschlossen haben zu helfen, und werden sie anschließend richtig eingesetzt? Werden wir Feldberichte bekommen? Sind Besuche vor Ort möglich? Können wir Durchführungs- und Prüfungsstandards erreichen, die den Erwartungen in Deutschland entsprechen?

Anti-Terror: Können wir sicher sein, dass unsere Partner in der Lage und gewillt sind, unsere Hilfsgüter vor terroristischen Aktivitäten und anderen kriminellen Handlungen zu schützen?

Und schließlich müssen unsere Partner all unsere Programm-Standards in schriftlicher Form (einschließlich der Verantwortung) voll und ganz unterschreiben. Wenn unsere Bedingungen nicht vernünftig erfüllt werden, wird NHW in Zukunft keine weitere Hilfe mehr bereitstellen können.

Nicht jede Hilfsorganisation arbeitet auf diese Art und Weise und wir respektieren andere Methoden. Dennoch arbeitet dieses Verfahren für uns und hilft uns, unseren Spenderinnen und Spendern zu versichern, dass ihre persönliche Unterstützung dazu beiträgt, ein Maximum an Effizienz und Effektivität zu erreichen, um Not leidenden Kindern, ihren Familien und ihren Gemeinden zu helfen.

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